taufe3Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderes Ereignis. Kinder sind Geschenke Gottes und uns anvertraut. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen, dass Gott uns seine Begleitung und Geborgenheit zusagt. Wir sind angenommen, geliebt und unendlich wertvoll – unabhängig von unseren Leistungen. Nicht unser Tun definiert uns vor Gott, sondern unser Sein. Mit der Taufe ist auch die Aufnahme in die Kirchengemeinde verbunden.

Eltern (ob zu zweit oder alleinerziehend) und Patinnen und Paten sagen in der Taufe zu, ihr Kind mit dem christlichen Glauben vertraut zu machen und es auf seinem Weg zu begleiten. Traditionell werden Kinder bereits im Säuglingsalter getauft. Eine Taufe ist aber auch später möglich – bis hinein ins Erwachsenenalter. Ungetaufte Jugendliche, die am Konfirmandenunterricht teilnehmen, werden bei uns im Konfirmationsgottesdienst getauft.

In der Regel erfolgen Taufen im Gemeindegottesdienst am Sonntag. In der Regel wird in Alsbach, Jugenheim und Zwingenberg ein Sonntag im Monat als Taufsonntag vorgesehen, wobei wir uns darum bemühen, dass die Tauftermine in den verschiedenen Kirchen auf unterschiedliche Sonntage gelegt werden. So haben Sie bei der Suche nach einem Tauftermin eine größere Vielfalt an Möglichkeiten. In Balkhausen und Ober-Beerbach finden Taufen nach Terminabsprache statt. Es ist nur eine begrenzte Zahl von Taufen pro Tauftermin möglich.
 
Bedingt durch die Corona-Pandemie wurden erst einmal alle Taufen abgesagt, weil ja eine Zeit lang keine Gottesdienste stattfinden konnten. Inzwischen werden wieder Gottesdienste gefeiert, allerdings mit strengen Auflagen und nur wenigen Plätzen in den Kirchen. Auch kann Pfr. Rabenau wegen seiner Zugehörigkeit zur Risikogruppe derzeit keine Taufen übernehmen. Es besteht nun aber auch die Möglichkeit zu Taufgottesdiensten unabhängig vom Sonntagsgottesdienst. Wir haben derzeit erst einmal keine Taufsonntage mehr festgelegt. Wenn Sie eine Taufe wünschen, nehmen Sie am besten Kontakt mit ihrem Gemeindebüro oder direkt mit einer Pfarrerin, einem Pfarrer des Gemeindenetzes auf. Gemeinsam wird dann nach  einer guten Lösung für Ihren Taufwunsch gesucht.
 

Patinnen und Paten müssen nicht evangelisch, aber Mitglieder einer christlichen Kirche sein. Sind die Patinnen und Paten nicht evangelisch oder gehören sie einer anderen evangelischen Kirchengemeinde an, benötigen sie einen sogenannten Patenschein, die sie bei dem jeweiligs zuständigen Ortspfarrer erhalten.

Einer Erwachsenentaufe geht immer eine Unterweisung voraus. Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer in Verbindung.

Wenn Ihr Tauftermin feststeht vereinbaren Sie bitte ein Taufgespräch mit dem zuständigen Pfarrer bzw. der zuständigen Pfarrerin oder der Person, die die Taufe übernimmt.

Hier können Sie die Infobroschüre unserer Landeskirche (EKHN) zur Taufe herunterladen.

Weitere Informationen zum Thema „Taufe“ finden Sie unter: www.taufspruch.de