Die „Sofatänzer“ für Ohren und Füße

pressefoto_sofataenzer_1aAm Freitag, dem 7. Oktober 2016, lädt die Ev. Kirchengemeinde Jugenheim mit dem Förderverein Jugenheimer Bergkirche zu ihrer Veranstaltungsreihe „Kultur am Freitagabend“ um 19.30 Uhr in das ev. Gemeindehaus Jugenheim, Lindenstraße 6, ein.

Sofa und Tanzen? Das geht? Klar, haben sich drei gut situierte Musiker aus Südhessen gesagt, sich ans Klavier, Schlagzeug und vors Mikrofon gesetzt und einfach drauf los gespielt. Und plötzlich ist der Police-Klassiker „Roxanne“ eine Klavierballade, kommt Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ als tanzbarer Breakbeat im Stile von Peter Fox daher oder wird „Kiss“ von Prince zum Blues-Boogie. Hinzukommen Klassiker von den Commodores, George Michael, James Brown, aber auch Oasis, Kings Of Leon oder Green Day. Das ist was für die Ohren, aber eben auch für die Füße. Und am Ende bleibt jedem selber überlassen, für was er den außergewöhnlichen, aber dennoch eingängigen Mix der „Sofatänzer“ nutzt – fürs Sofa oder das Tanzen.

„Sofatänzer“ besteht aus Sebastian Altzweig (Pfund, ehemals Tommy & The Moondogs) am Schlagzeug, dem Pianisten und Saxofonisten Mark Schwarzmayr (Bobby Kimball/Toto, Floyd Reloaded) sowie Markus Philipp (Pfund, ehemals NewDogs) an Mikrofon und Keyboard.

Wir freuen uns mit Ihnen auf einen wunderschönen musikalischen Abend. Der Eintritt ist frei. Zur Unterstützung unserer Veranstaltungsreihe bitten wir um eine Spende.

Ökumenisches Seminar „Opium für das Volk“ – Wäre die Welt ohne Religionen besser dran?

WeltreligionenTerrorakte verunsichern immer wieder unser Leben. Dass sie mit religiösen Motiven verbunden werden, lässt uns erschrecken vor der Kraft und Kompromisslosigkeit fanatischer Menschen. So meldet sich heute die Religion in einer säkularen Welt. Für Karl Marx war sie „Opium fürs Volk“, für viele atheistische oder agnostische Westeuropäer ein Phänomen, was sich sowieso bald erledigen oder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. Angesichts religiös motivierter Kriege und Gräueltaten der letzten Monate und Jahre, angesichts einer von vielen völlig unverstandenen Art, Religion für ihre Ziele zu missbrauchen, ist es lohnenswert, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen

Dritter Abend am 29. September 2016, 19.30 Uhr, Thema: Ethik ist wichtiger als Religion
Referent: PD Dr. Martin Repp, Pfarrer, Referent für Dialog mit asiatischen Religionen
Ort: Bischof Colmar Haus, Pestalozzistr. 25, Seeheim
Kostenbeitrag: 2 Euro

Kindermusical „Wassertropfenweltreise“

wassertropfenweltreise-fietzAm Samstag, dem 24. September kommt um 16 Uhr das Kindermusical „Wassertropfenweltreise“ in der ev. Bergkirche Jugenheim zur Aufführung (Musik von Siegfried Fietz, Texte von Carola Beermann und Rolf Krenzer).

Die ca. 34 Kinderchorkinder unserer Gemeinde haben mit viel Freude dieses Singspiel unter Leitung von Monika Hölzle-Wiesen eingeübt. „Die Bedeutung des Wassers für unser Leben und Überleben wird in diesem Musical so mitreißend und frisch angegangen, dass jeder auch zum eigenen Tätigwerden angeregt wird. Kinder erfahren und erleben am lebendigen Spiel, was sie tun können und müssen, um unsere Erde weiterhin zu erhalten und mit den Menschen auf der ganzen Welt zu teilen. Fröhliche und nachdenkliche Dialoge, kindgemäße Veranschaulichungen der Probleme ohne erhobenen Zeigefinger und immer wieder neue musikalische Überraschungen machen den Reiz dieses ganz besonderen Musicals aus – mit vielen Liedern, die schnell zu echten Hits werden.“

Lassen Sie sich von unseren kleinen und großen Chorsängerinnen und Chorsängern begeistern – es lohnt sich.   Monika Hölzle-Wiesen

Ökumenisches Seminar „Opium für das Volk“ – Wäre die Welt ohne Religionen besser dran?

WeltreligionenTerrorakte verunsichern immer wieder unser Leben. Dass sie mit religiösen Motiven verbunden werden, lässt uns erschrecken vor der Kraft und Kompromisslosigkeit fanatischer Menschen. So meldet sich heute die Religion in einer säkularen Welt. Für Karl Marx war sie „Opium fürs Volk“, für viele atheistische oder agnostische Westeuropäer ein Phänomen, was sich sowieso bald erledigen oder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. Angesichts religiös motivierter Kriege und Gräueltaten der letzten Monate und Jahre, angesichts einer von vielen völlig unverstandenen Art, Religion für ihre Ziele zu missbrauchen, ist es lohnenswert, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen

Zweiter Abend am 22. September 2016, 19.30 Uhr, Film: Das Herz von Jenin
Dokumentarfilm aus dem Jahre 2008
Ort: Freie Evangelische Gemeinde, Bahnhofstr. 1, Jugenheim
Kostenbeitrag: 2 Euro

Barockes Herbstkonzert in Jugenheimer Bergkirche

Am Sonntag, dem 18. September 2016, lädt die Ev. Kirchengemeinde Jugenheim um 17 Uhr zu ihrem traditionellen Herbstkonzert in die evangelischen Bergkirche Jugenheim ein. Das Konzert steht ganz im Zeichen des Barock. Zur Aufführung kommen Werke von
–  G. H. Stölzel            Oboenkonzert in D-Dur
–  A. Vivaldi                  Konzert für Blockflöte und Streicher in e-Moll
– H. Eccles                   Sonata a-Moll für Kontrabass und Streicher
–  G. Ph. Telemann   Konzert in G-Dur für Blockflöte, Oboe, Violine und Bassocontinuo
–  J. S. Bach                 Konzert d-Moll für Cembalo und Streicher.

H-Eccles_G-H-Stoelzel_3Es spielen Cäcila Krämer (Oboe), Monika Hölzle-Wiesen (Blockflöte), Benia Leonhard (Solovioline), Balazs Orban (Kontrabass), Otfried Miller (Cembalo) sowie Gisela Schneider (Violine), Kerstin Pramschüfer (Viola) und Friederike Eisenberg (Violoncello).
Freuen Sie sich auf ein lebendiges, kammermusikalisches Programm.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.

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Nachlese Sommer-Malwerkstatt 2016

Nachlese
Sommer-Mal-Werkstatt 2016 – Offene Kirche Zwingenberg

Irmgard Wagner und Renate Weber für die Projektgruppe „Offene Kirche“

„Habt Salz im Herzen und findet Frieden“ Markus 9,50

Zu Beginn gab uns Pfrn. Barbara Tarnow eine Auslegung zum August – Monatsspruch. Für uns alle ist Salz ein wichtiges Gewürz im Alltag und wir alle benötigen ausreichend Salz zum Leben. Die, wir Erfahrung haben in heißen Ländern zu leben oder uns an Wüstenerlebnisse erinnern, wissen wie lebensnotwenig Salz ist.
In der biblischen Bedeutung werden wir darauf hingewiesen, dass wir das Salz der Erde sind – wir lassen Gottes Wort im Alltag und in der Gemeinde lebendig werden. Aber es bedeutet auch, dass wir unsere Stimme erheben, wenn Menschen Schaden zugefügt wird oder Ungerechtigkeit unter uns herrscht. Es ist unser Auftrag für den Frieden einzutreten. So stehen die Worte Salz und Frieden in einem Spannungsfeld zueinander.

Die Künstlerin Barbara Gertitschke führte alle 15 TeilnehmerInnen, ausgehend von der Bedeutung unseres Themas, in die Technik „Arbeiten mit Collage und Acrylfarben“ ein. Jede Teilnehmerin und der Teilnehmer gestaltete ihr / sein Bild auf ihre / seine Weise mit einer ganz eigenen Symbolik. Wieder erlebten wir zwei besondere Tage in und an der Evang. Kirche auf dem Berg. Alle genossen die friedliche Stimmung, das gemeinsame konzentrierte Arbeiten und die Gespräche miteinander.

Barbara Gertitschke gelang es mit ihrem künstlerischen Wissen und Können jedem sehr einfühlsam zu beraten und hilfreiche Impulse zu geben. Alle TeilnehmerInnen bedankten sich herzlich für die beiden gelungenen Tage.

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Tansanische Delegation zu Gast in Jugenheim

Eine sechsköpfige Delegation der Moravian Church in Süd-Tansania ist derzeit zu Gast im Evang. Dekanat Bergstraße. Im Rahmen der seit Jahren bestehenden Partnerschaft finden gegenseitige Besuche in einem zweijährigen Turnus statt.

032-gaeste-aus-tansania-07-09-2016Ein Schwerpunkt der Begegnungen in Jugenheim waren Einblicke in das deutsche Bildungswesen. So konnten die afrikanischen Gäste zunächst die Evang. Kindertagesstätte in Jugenheim kennenlernen und bekamen bei einem Besuch im Schuldorf Bergstraße die Besonderheiten unseres Schulsystems erläutert. Bei einem Spaziergang über den Heiligenberg erfuhren die Gäste einiges über dessen historische Hintergründe. In der Jugenheimer Bergkirche wohnten sie einer Probe der Kinderchöre für ein Musical bei, das am 24. September aufgeführt werden soll. Anschließend kam es zu einem intensiven Gespräch der Gäste mit interessierten Menschen aus der Kirchengemeinde Jugenheim und dem Gemeindenetz. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass sich mit der neugewählten tansanischen Regierung große Hoffnungen für einen guten Weg des Landes in die Zukunft verbinden.

Diesmal war mit Hobokela Kajange erneut eine Vertreterin aus Isoko, der Partnergemeinde von Jugenheim, Mitglied der Delegation. Sie nahm Geldspenden der Jugenheimer Kirchengemeinde und der Eine-Welt-Gruppe für die Kirchengemeinde Isoko und das Isoko Krankenhaus entgegen, die in den letzten beiden Jahren gesammelt werden konnten.

Es war ein spannender Tag mit vielen interessanten Begegnungen, durch die die langjährige Partnerschaft weiter vertieft werden konnte.

Bericht über die Kinder-Ferien-Kirche in Alsbach

Kinder der Sommeraktion KinderferienkircheWenn in den Sommerferien Luftmatratzen in einer Breite von 1,40 m durch Alsbach getragen werden, dann weiß jedes Kind: Es ist Kinder-Ferien-Kirche! In der Kinderkuschelnacht belagerten 20 Kinder und acht Mitarbeiterinnen das Evangelische Gemeindehaus in Alsbach.
Und weil es extrem heiß war an diesem Tag, brauchten alle eine Abkühlung. Die fanden wir in der Kirche zu unserer Abendandacht und danach am Sperbergrund. Ein herrlicher Wasserspaß am Wassertretbecken! Nach dieser Erfrischung ging es zurück zum Gemeindehaus und nach leckerem Abendessen und Gute-Nacht-Geschichten kuschelten sich die Kinder alle glücklich in den Schlaf und träumten von der Kinder-Ferien-Kirche 2016.

Die ging übrigens schon am Montag in der letzten Ferienwoche mit einem Besuch der Christoffel-Blindenmission im Gemeindehaus los. Die 26 angemeldeten Kinder erfuhren viel über das Blindsein, über die Hilfen für blinde Menschen, über den Jungen Roderick, ein afrikanisches Kind, das nicht sehen kann, und versuchten sogar mit „Grauenstarbrillen“ Mittag zu essen, was sich als besonders schwierig erwies. Dass das Erlernen der Blindenschrift auch extrem schwer ist, konnten die Kinder dann nach der Pause erleben. Ein anstrengendes Programm, aber auch anspruchsvoll – eine wertvolle Erfahrung für alle.Übernachtungsplatz der Sommeraktion Kinderferienkirche

Mehr Erholung gab es dann im Vivarium am nächsten Tag und am folgenden Tag im Museum der Stadt Bensheim, wo wir echtes Elfenbein verarbeiteten. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und fertigten regelrechte Schmuckstücke an. Immer auf dem Programm: Spielplätze und eine Erfrischung, am besten in Form von Eis! Sommerferien halt:

Kinder-Ferien-Kirche in Alsbach 2016 – Juchhu!

Stella Rascher

Ökumenisches Seminar „Opium für das Volk“ – Wäre die Welt ohne Religionen besser dran?

WeltreligionenTerrorakte verunsichern immer wieder unser Leben. Dass sie mit religiösen Motiven verbunden werden, lässt uns erschrecken vor der Kraft und Kompromisslosigkeit fanatischer Menschen. So meldet sich heute die Religion in einer säkularen Welt. Für Karl Marx war sie „Opium fürs Volk“, für viele atheistische oder agnostische Westeuropäer ein Phänomen, was sich sowieso bald erledigen oder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. Angesichts religiös motivierter Kriege und Gräueltaten der letzten Monate und Jahre, angesichts einer von vielen völlig unverstandenen Art, Religion für ihre Ziele zu missbrauchen, ist es lohnenswert, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen

Erster Abend am 15. September 2016, 19.30 Uhr, Thema: Ist die Religion an allem schuld?
Referenten: Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler
Ort: Pfarrer Reith Haus, Weedring 47, Seeheim
Kostenbeitrag: 2 Euro

Reformation heute – Vortragsabend

E i n l a d u n g zur Lesung unter den Linden

Die Projektgruppe „Offene Kirche“ Zwingenberg lädt ein zu einem interessanten Vortragsabend zum Thema „Reformation heute“

am Sonntag, den 6. November 2016, 17:00 bis ca. 19:00 Uhr
in das Evang. Gemeindehaus in Zwingenberg, Darmstädter Str. 22

Duchrow

Wir freuen uns

Herrn Prof. Dr. Ulrich Duchrow,  Heidelberg

in unserer Kirchengemeinde
begrüßen zu können.

Heute erleben wir einen Höhepunkt der modernen Zivilisation. Gleichzeitig ist das Überleben von Menschheit und Erde bedroht. Wie können wir die befreiende Macht der Reformation wiederentdecken, und für eine Kirche kämpfen, die sich weltweit für eine versöhnte Welt in Frieden und Gerechtigkeit einsetzt?

Über diese Fragen wollen wir Nachdenken mit Prof. Dr. Ulrich Duchrow. Er ist außerplanmäßiger Professor für systematische Theologie an der Universität Heidelberg, Mitbegründer von Kairos Europa, einem Netzwerk, das sich im Rahmen des Konziliaren Prozesses u.a. für gerechtere Wirtschaftsbeziehungen mit den Ländern des Südens einsetzt.

Duchrow zählt in Deutschland zu den renommiertesten Kritikern des globalen Kapitalismus. Mit vielen anderen namhaften Theologen hat er 94 neue Thesen formuliert, über die er mit uns ins Gespräch kommen will.

Die Thesen finden sich im Internet unter:

http://www.radicalizing-reformation.com/index.php/de/thesen.html

Eintritt frei um eine Spende wird gebeten.
Wir freuen uns Sie begrüßen zu können und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Irmgard Wagner, Renate Weber und Pfv. Christian Hilsberg