Gedanken zum Monatsspruch

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31,3)

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christian_hilsbergLiebe Leserinnen und Leser,

in der Arbeitswelt passiert es, im Sport, in der Schule, auch in der Familie: Bevor wichtige Dinge anstehen rufen Chef, Trainer, Lehrerin oder einer aus der Familie die Seinen zusammen und schwört sie noch einmal ein, warum und weshalb das kommenden „Projekt“ so wichtig ist. Meist wird bei dieser Gelegenheit auch noch der „Schlachtplan“ erklärt, mit dem das anstehende „Projekt“ bestritten werden soll. Der Chef lässt sich in die Karten schauen, damit alle wissen worum es geht und zu welchem Zwecke man sich Mühe geben soll.

Der Propheten Jeremia lässt uns gewissermaßen in Gottes Karten schauen: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“

Der große Unterschied zu der oben beschriebenen Situation ist: Diese Worte Gottes sind nicht vor (!) einem großen Projekt, sondern nachdem (!) ein Projekt mächtig schief gegangen war. Gott hatte zu Beginn seinem Volk die Regeln und seinen Schlachtplan erklärt, wie sich die Menschen untereinander und Gott gegenüber verhalten sollen. Die Propehten – auch Jeremia – berichten, wie an vielen Stellen die Menschen es nicht geschafft haben, Gottes Gebote zu halten. Als Folge dessen, so erklären die Alten Schriften, kamen die Israeliten in Gefangenschaft. Selbst in dieser Situation erklärt Gott Ihnen seine Liebe, durch die Worte des Propheten.

Gott spricht zu jedem von uns – egal wie viel uns schon schief gegangen ist, egal wie häufig wir daneben lagen: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Liebe ist Gottes erstes und sein letzte Wort über unser Leben. Mit diesen Wissen konnten die Israeliten neue Hoffnung schöpfen und Ihrem Herzenswunsch nachgehen – die zerstörte Stadt Jerusalem wieder aufzubauen. In diesem Wissen können wir jeden Tag aufs Neue unsere großen und kleinen Projekte zu meistern, egal ob sie gelingen oder nicht. Gottes Wort über uns bleibt ein Wort der Liebe.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Pfarrer Christian Hilsberg

Wanderung zum Gemeindenetz-Gottesdienst in Ober-Beerbach

Wanderschuhe_HilsbergAn alle Laufbegeisterten,
herzliche Einladung den Gemeindenetz- Gottesdienst am Sonntag, dem 28.08.2016 um 10.00 Uhr in Ober-Beerbach mit einer kleinen gemeinsamen Wanderung zu verbinden.

Startpunkt ist in Jugenheim um 8.20 Uhr (Start!!!) bei der Eisdiele Natale (Kreisel Hauptstraße / Lindenstraße), von dort geht es über die Treppen in der Straße „Am Tannenberg“ auf den Alemannenweg zum Tannenberg, von dort weiter nach Ober-Beerbach. Laufzeit ca. 90 Minuten.

Auf weitere Laufbegeisterte freut sich,
Pfr. Christian Hilsberg

Religionen am Friedensbrunnen

Religionen am Friedensbrunnen„Religionen am Friedensbrunnen – Gemeinsam für Frieden, Menschenrechte, Dialog“ – unter dieser Überschrift setzen Juden Christen und Muslime angesichts weltweiter Krisen, die durch Terror und Gewalt, Kriege und Zerstörung, Klimawandel und Flüchtlingselend Menschenleben vernichten, am Antikriegstag (1. September 2016, 19.00 Uhr, am Friedensbrunnen in Jugenheim, Sandmühlstraße) gemeinsam ein Zeichen gegen politischen Missbrauch der Religionen und für ein friedliches Miteinander in gegenseitigem Respekt.

Mitwirkende: Schülerinnen und Schüler des Schuldorfs Bergstraße, Jüdische Gemeinde Darmstadt, Bilal-Zentrum Darmstadt und Emir Sultan Moschee Darmstadt, Arbeitskreis Ökumene Seeheim-Jugenheim (Veranstalter)

Gemeinsamer Gottesdienst des Gemeindenetzes in Ober-Beerbach

cropped-Logo-EGNB.jpgZum Abschluss der Sommerkirche wird es am 28. August 2016 in Ober-Beerbach einen gemeinsamen Gottesdienst des Evang. Gemeindenetzes Nördliche Bergstraße geben. Nachdem wir letztes Jahr einen zentralen Gottesdienst mit großem Fest auf dem Heiligenberg in Jugenheim als Eröffnung des Gemeindenetzes gefeiert haben, laden nun unsere Netz-Gemeinden zu sich nach Hause ein. Den Beginn macht in diesem Jahr Ober-Beerbach.

Die Gemeindeglieder aus Zwingenberg, Jugenheim und Alsbach sind am 28. August zu Gast in der Kirche in Ober-Beerbach. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr, anschließend gibt es dort ein gemeinsames Mittagessen. Dieser Sonntag ist der letzte in den hessischen Schulferien; in Ober-Beerbach ist es üblich an diesem Tag, den Kindern, die zur Schule kommen, Gottes Segen mit auf den Weg zu geben. Im Gottesdienst dabei sein wird auch erstmals der neue Konfi-Jahrgang aus Ober-Beerbach.

Wenn Sie einen Fahrdienst nach Ober-Beerbach benötigen, melden Sie sich bitte in Ihrem jeweiligen Gemeindebüro.

Stefanie Becker

Kurt Marti – Lachen – Weinen – Lieben

Kurt_Marti_Portrait

Kurt Marti

Am Freitag, dem 2. September 2016, lädt die Ev. Kirchengemeinde Jugenheim mit dem Förderverein Jugenheimer Bergkirche zu ihrer Veranstaltungsreihe „Kultur am Freitagabend“ um 19.30 Uhr in das ev. Gemeindehaus in Jugenheim, Lindenstraße 6, ein.
An diesem Abend werden Texte von Kurt Marti zur Thematik Lachen – Weinen – Lieben sowie „Fragen bleiben jung – Antworten altern rasch“ von Joachim Dietermann rezitiert.
Der Berner Pfarrer und Dichter Kurt Marti (geb. 1921) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dichter im deutschsprachigen Raum. In seinen Predigten und Aufsätzen, Gedichten und Aphorismen erweist sich Marti als ein engagierter und kritischer Literat. Einige seiner Texte wurden als „neue geistliche Lieder“ vertont.
Monika Hölzle-Wiesen (Blockflöte) und Otfried Miller (Klavier) werden die Texte umrahmen mit Musik von Gordon Jacob (1895 – 1984), Frédéric  Chopin (1810 – 1849), Claude Debussy (1862 – 1918) u.a.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.

Gedanken zum Monatsspruch

„Habt Salz in euch, und haltet Frieden untereinander!“
Markus 9,50 (E)

Angelika GieseckeWir sagen heute umgangssprachlich: „Die Sache hat Pep!“ In biblischen Zeiten sagte man: „Das hat Salz!“ Gemeint ist: Das hat das gewisse Etwas! Das ist das Besondere, der Esprit, das „Salz in der Suppe“. Und wir wissen, zu viel ist zu viel – wir kennen „gesalzene Preise“, die uns „die Suppe versalzen“.

Ja, es kommt immer auf die Dosis an. Jesus spricht davon, dass Christen den Unterschied machen sollen, so wie ein paar Körnchen Salz die Speise veredeln. So sollen wir Christen in unserer Familie, in unserer Nachbarschaft, unter unseren Kollegen, in unserem Verein, in unserer Gemeinde für einen guten Geschmack sorgen durch unsere freundliche Rede, durch unsere Bereitschaft zur Hilfe und zur Vergebung. Wir sollen Würze hineingeben durch unsere gute Art. Wir prägen das Klima. Wir sorgen für eine Atmosphäre des guten Miteinanders.

Haltet Frieden untereinander! Frieden ist der Effekt, wenn wir das, was wir sagen und tun mit Liebe und Freundlichkeit salzen. So prägen wir unser Umfeld positiv und verändern es zum Guten hin. Und was ist, wenn man sich selbst mal fade und geschmack-los vorkommt, was ist, wenn der „Pep“ fehlt? Solche Tage gibt es ja. Dann gehen wir (im Gebet) zur Quelle, zu dem, der selbst Frieden schenkt. Zu dem, der die Würze des Lebens ist. Zu dem, der noch mehr ge-salzene Worte der Weisheit für uns hat.

„Ihr seid das Salz der Erde.“ (Matthäus 5,13) – Mit diesem Zuspruch macht Jesus uns neuen Mut, mit seinem „Salz“ der Liebe weiter unterwegs zu sein.

Noch so ein „salziges Würz-Wort“: „Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass Ihr wisst, wie Ihr einem jeden antworten sollt.“ (Brief an die Kolosser 4,6)

„Pep und Salz – Gott erhalt’s!“
Viel Pep und Salz wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Angelika Giesecke

Seniorennachmittag in Zwingenberg fällt aus

ThermometerWegen der großen Hitze wurde entschieden, dass der Seniorennachmittag in Zwingenberg mit dem Thema „Hilfen im Alltag im Alter“, der für den 20. Juli 2016 geplant war, ausfällt. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Der nächste Seniorennachmittag in Zwingenberg ist am 17. August 2016 !

Gemeindeversammlung in Jugenheim

GemeindeversammlungIm Anschluss an den Gottesdienst am 17. Juli 2016 lädt die Evang. Kirchengemeinde Jugenheim a. d. B. herzlich zu einer Gemeindeversammlung ein. Es stehen dabei folgende Themen auf der Tagesordnung: Bericht des Kirchenvorstandes, Finanzstatus der Gemeinde, Erfahrungen mir dem Ev. Gemeindenetz, Winterkirche, Sommerkirche, Ausblick. Es können aber auch noch andere Themen eingebracht werden.
Alle Anwesenden sind nach der Gemeindeversammlung zu einem einfachen Mittagessen in der Kiche eingeladen.

Sommerkirche mit Begegnungs-Geschichten

BegegnungenDie „Sommerkirche“ im Ev. Gemeindenetz Nördliche Bergstraße steht in diesem Jahr unter dem Motto „Begegnungen“. Bei den Predigten in den Gottesdiensten vom 17. Juli bis 28. August werden dabei verschiedene „Begegnungs-Geschichten“ aus der Bibel aufgegriffen, in denen sich Besonderes ereignet.

Begegnungen können froh machen oder konfliktbeladen sein, sie können Wege öffnen oder auch verschließen. In den Begegnungsgeschichten, die die Bibel erzählt, erfährt der Mensch Neues über sich, seine Mitmenschen und auch über Gott.

Wir laden zu dieser Predigtreihe im Rahmen der „Sommerkirche“ herzlich ein. Sie bietet natürlich auch gute Gelegenheiten zu Begegnungen mit den Menschen aus den anderen Gemeinden im Gemeindenetz. Beachten Sie, dass in Ihrer Gemeinde möglicherweise ein Fahrdienst angeboten wird. Weiterlesen →

Ökumenischer Familiengottesdienst im Schuldorf

Logo Schuldorfgottesdienst 2016Ein Gottesdienst für Groß und Klein
von fünf Gemeinden!
Sonntag, 10. Juli 2016, 11.00 Uhr
Schuldorf, Freilichtbühne

Zum Schuljahresende feiern die Evangelischen Kirchengemeinden von Bickenbach, Jugenheim und Seeheim-Malchen wieder gemeinsam mit der Freien Evangelischen Gemeinde Jugenheim und der Katholischen Pfarrei St. Bonifatius einen ökumenischen Gottesdienst für Groß und Klein auf der Freilichtbühne des Schuldorfes (bei schlechtem Wetter in der Aula).

Das Thema lautet: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ (Joh 14,19a)

Die Kollekte ist für den Arbeitskreis Asyl in Seeheim-Jugenheim und den Verein „Bickenbach ohne Grenzen“ bestimmt. Für Mittagessen und Kuchen ist gesorgt.

Chorprojekt

Am Samstag , den 9. Juli, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr  sind alle Singbegeisterten herzlich eingeladen, im Ev. Gemeindehaus, Lindenstraße 6, unter der Leitung von Monika Hölzle-Wiesen vorab gemeinsam Lieder für den Ökumenischen Gottesdienst am 10. Juli um 11.00 Uhr im Schuldorf zu proben. Auch wird es Zeit geben, sich in der Pause bei Kaffee und Kuchen näher kennen zu lernen. Ein kleines Team wird vorab passende Lieder auswählen und sich Gedanken über die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes machen. Wir freuen uns auf alle, die mitsingen möchten!