Kontakt: Pfarrerin Angelika Giesecke, Tel.  0 6257) 8 2794,
Sigrid Plößer, Tel. (0 6257) 8 3894, Bernd Bickelhaupt, Tel. (0 6257) 8 5777.

24. Dezember 2016:  Auf dem Weg nach Bethlehem in der heutigen Zeit – Krippenspiel 2016

Gibt es Bethlehem heute auch noch?
Wenn ja, wo?
Typisch Kinder: Sie wollen alles wissen.
Das Beste: Sie machen sich auf den Weg.
Sie wollen finden.
Nur, wer sich aufmacht und sucht, findet auch.
Marianne Schauweckers anspruchvolles Weihnachtsmusical wurde von Mariella Pieters aus dem Schwyzerdütsch ins Deutsche übertragen und von Angelika Giesecke ergänzt. Mariella Pieters, Bernd Bickelhaupt und 10 Kinder gaben ihr Bestes und boten eine rundum gelungene Aufführung mit vielen Liedern und überraschenden Dialogen.
In der weihnachtlich dekorierten Kirche erlebten die Besucher die Suche der Kinder mit. Unterwegs gewinnen sie neue Freunde, die ihnen weiterhelfen. Hirten, Kinder aus der Stadt, Menschen mit viel Lebenserfahrung und Weisheit zeigen den Kindern den Weg nach Bethlehem.
Gott läßt sich finden in der Weisheit, die Menschen im Laufe ihres Lebens gewinnen: Die Lehrerin, der Arzt, die Verkäuferin sind durch Liebe und Aufmerksamkeit weise geworden. Sie haben hier die Aufgabe der Weisen aus dem Morgenland übernommen: Sie bringen den Kindern ihre Erfahrungen als Geschenke. So weisen sie die Richtung nach Bethlehem zur Krippe mit dem Kind, das uns liebt und unsere Sehnsucht stillt.
Hier werden wir selbst liebevoll und weise. Bethlehem läßt sich finden in unserer Zeit in unserem Ort. Mit viel Applaus wurden die Darsteller reich belohnt.

 

5. Juni 2016: Dekanats-Kinder-Kirchentag in Hähnlein.

„Mit Gott unterwegs“
Das war das Motto des Dekanats-Kinderkirchen-Tages 2016 in Hähnlein.
Abraham bekam von Gott einen Auftrag: „Gehe ins Land Kanaan“. Und eine Zusage: „Ich will Dich so zahlreich machen, wie die Sterne am Himmel“.
Dabei hatten Abraham und Sarah gar keine Kinder, und so ganz jung waren sie auch nicht mehr.
Im Theaterstück spielten Kaja Folk, Sabine Lorenz, Sandra Matz und Alex Reifarth dann, wie man sich fühlen kann, wenn man von jetzt auf gleich seine Heimat verlassen soll: Aufbruch, Vorfreude, Neugierde aber auch Trauer und die absolute Unlust, umzuziehen!
Dennoch verlassen sich Abraham und Sarah auf Gott, der schon bald seine Zusage einlöst, in dem Isaak geboren wird.
Sich auf den Weg machen, vom einen Moment auf den anderen die Heimat verlassen mussten auch Mariana und Meryana. Die beiden Mädchen sind Christinnen, und mussten mit ihrer Familie 2004 aus dem Irak fliehen. Mit nur den Kleidern an, die sie trugen und den wichtigsten Dokumenten versehen flohen sie zunächst nach Syrien, dann konnte die Familie 2009 nach Deutschland kommen.
„Unsere Mutter hat uns gesagt, dass wir, ihre Kinder, ihr die Kraft gegeben haben, die Flucht durchzustehen“, berichten Marina und Meryana, die in Bensheim zur Schule gehen, perfekt Deutsch sprechen und später am liebsten studieren möchten. Für Marina und Meryana war Deutschland der Aufbruch in eine neue Heimat: „Wir haben uns so gefreut, hierher zu kommen. Wir wollten endlich eine neue Lebensperspektive haben. In Deutschland fühlen wir uns wohl“.
Die Workshops hatten dann auch alle etwas mit „unterwegs sein“ zu tun: So wurde ein Barfuss-Pfad angelegt, Stockbrot gebacken, trotz Regen begab man sich auf Schnitzeljagd, oder es wurden Rucksäcke bemalt, in denen man auf Reisen seine sieben Sachen unterbringen kann.
Zum Beschluss des Kinderkirchentages gab es ein Mitmach-Konzert mit dem Liedermacher Jonathan Böttcher. Er nahm die Kinder mit auf eine musikalische Reise und die sangen, klatschten, tanzten nach Kräften mit.
Die Referentin für Kindergottesdienst Katja Folk und Dekan Arno Kreh äusserten sich begeistert, dass sich so viele Kinder auf den Weg zum Kinderkirchentag gemacht hatten. Sie kamen aus Alsbach, Auerbach, Beedenkirchen, Bensheim, Bickenbach, Birkenau, Gadernheim, Gronau-Zell, Hähnlein, Hammelbach, Heppenheim, Lampertheim, Lindenfels, Lorsch, Mörlenbach, Reichenbach, Schlierbach, Seeheim, Viernheim und Zwingenberg.

 

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„Mit Gott unterwegs“ – Hier konnte jeder seinen Namen oder Fingerabdruck hinterlassen

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Theaterstück zu Beginn – nicht jeder zieht gern um…

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Gottes Zusage an Abraham: „Ich will Dich so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel!“

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Beim Basteln

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Kleine Rucksäcke, gezeigt im Abschluss-Gottesdienst

 

24. Dezember 2015: Christvesper – Im Himmel geht es menschlich zu!

 

Im Krippenspiel am 24. Dezember 2015 sahen und hörten wir: Im Himmel geht es ja ganz menschlich zu!
Jeder Engel will der Wichtigste sein. Wenn es darum geht, die Gute Nachricht den Menschen zu bringen, werden die eigenen Vorzüge in den Vordergrund gestellt. „Ich bin der / die stärkste, grösste, schönste, fröhlichste…“.
Die Engel streiten – und die Wolken beben!
Die Wende bringt der kleine Engel: „Hört auf zu streiten. Ich bin zwar klein, aber ich habe zwei Augen im Kopf. Vor lauter Streiterei habt Ihr überhaupt nicht mitbekommen, dass das Jesus-Kind längst zur Welt gekommen ist. Seht nur!“
Ab dann erkennen sich die Engel selbst und werden nachdenklich. Maria singt ihr Wiegenlied.
Die Engel sind angerührt und still. Alle helfen nun dem kleinen Engel, dass er die gute Nachricht verkündigen kann. Alle helfen mit ihren Gaben. So soll es sein. So erreichen sie die Hirten mit der guten Nachricht und damit auch uns.
Hier beginnt das Weihnachtsfest: Wir schauen auf Jesus. Dann einigen wir uns von ganz alleine. Dann geben wir die frohe Botschaft auch gut weiter und erreichen andere.
Auch in unserem Leben daheim – wie auch in der Kommunal-Politik oder in der großen Völkergemeinschaft – ist es dieselbe Bewegung: Wo wir auf das achten, was Jesus tut, gewinnen wir neue Maßstäbe. Der Streit hört auf. Und wir geben seine Liebe weiter und erreichen immer mehr Menschen mit der frohen Botschaft.
Mal ausprobieren!
Denn: der Friede Gottes ist höher als alle unsere menschliche Vernunft. Er bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

9. Mai 2015: Wunderbar gemacht – wunderbar geborgen.

Wunderbar hat Gott uns gemacht. Und wunderbar sind wir bei Ihm geborgen!
Wunderbar gemacht hat Gott uns gemacht. Das sieht man schon allein an unseren Händen. Jede Hand ist ein Unikat – selbst eineiige Zwillinge haben verschiedene Fingerabdrücke! Und aus wieviel Teilen unsere Hände bestehen, viele unterschiedliche Knochen und Knöchelchen, Sehnen und Nerven.
Eine kleinen Wettbewerb starteten wir auch: Wer kann in seinen Händen das meiste Popcorn unterbringen – hier sind Kinder die Experten…
In Gottes Händen sind wir wunderbar geborgen. Wie unter einem Baum, einem Regenschirm oder in einem schützenden Haus wenn es stürmt und regnet, so sind wir bei Gott geborgen.

7. Februar 2015: Begegnung am Brunnen.

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Wir bauen einen Brunnen.

Die Grundlage unseres Februar-Kindergottesdienstes bildete die Geschichte, in der Jesus bei seinem Weg durch Samarien (das ist eine Gegend in Israel) mittags am Brunnen einer Frau begegnet.
Schon der Zeitpunkt der Begegnung ist interessant. Normalerweise holen die Frauen des Dorfes nämlich ihr Wasser am frühen Morgen – da ist es noch kühl. Wer das mittags macht, will andern Leuten aus dem Weg gehen – wie diese Frau, die nicht den besten Ruf im Ort hat.
Jesus trifft sie am Brunnen, und bittet sie, ihm doch etwas Wasser zu geben. Wieder ungewöhnlich. Normalerweise spricht ein Mann keine fremde Frau an. Die Frau ist überrascht. Noch mehr überrascht ist sie, als Jesus ihre Lebensgeschichte und ihre Probleme kennt. Ihren Durst nach einem glücklichen Leben, in Frieden mit sich und anderen Menschen. Durst danach, angenommen und willkommen zu sein.
Jesus stillt unseren Durst nach Liebe, durch seinen guten Geist, durch seine Hingabe, durch seine Bereitschaft, uns zuzuhören.
Wir bauten uns selbst natürlich auch einen Brunnen. Einen Brunnen zu bauen ist gar nicht so einfach! Wer schon einmal auf der Starkenburg, oder der Burg Breuberg war, weiß, daß ein Brunnen sehr tief sein kann, je nachdem, wie tief die wasserführende Schicht ist. Aber auch mit Bauklötzen eine Brunnenfassung zu bauen ist nicht so ohne…

24. Dezember 2014: Christvesper mit Musical in Ober-Beerbach.

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Alle beim Abschluß-Lied

Am 24. Dezember 2014 beobachteten wir in der Christvesper, wer was dem neugeborenen Christuskind geschenkt hat.
Die Weisen aus dem Morgenland bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe (ein Heil-Kraut). Aber wer kann schon solch teure Geschenke machen?
Auf Geheiß des kaiserlichen Heroldes machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem, um sich dort in Steuerlisten eintragen zu lassen. Wir erleben mit, wie sie fast überall abgewiesen werden. Erst der dritte Wirt erbarmt sich und stellt der hochschwangeren Maria seinen Stall zur Verfügung.
Nicht weit entfernt hüten Hirten ihre Schafe. Was machen Hirten, wenn sie nicht einschlafen können? Ganz einfach – man zählt Schäfchen! Nur Jonathan zählt lieber Sterne. Da entdeckt er seine persönliche Nummer eins! Den Weihnachtsstern! Er weckt die Kollegen und schon erscheinen Engel, die ihnen die frohe Botschaft zurufen, dass Christus geboren ist. Gott schenkt sich den Menschen als Geschenk.
Die Hirten schauen nach und finden Maria, Josef und das geschenkte Christuskind. Voller Freude schenken ihm auch etwas: Ein Fell, Milch und Käse. Jonathan sagt: „Wir wollen noch etwas schenken: Unseren Geist, unser Herz und unser Leben.“ Ob wir das auch dem Christuskind schenken können?
Mit Mariella Pieters haben wir schon seit 10 Jahren wunderbare Krippen-Musicals aufgeführt. Und es hat immer allen viel Freude gemacht, zu schauspielern, sich zu verkleiden, zu musizieren und zu singen.
Ein lange anhaltender Applaus hat uns reich belohnt! Hast Du Lust, in 2015 dabei zu sein? Wir freuen uns!

12. Oktober 2014: Kinder-Kirchen-Tag in Ober-Beerbach!

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Kinder zeigen ihre mitgebrachten Bilder

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Ist Gott im Altarkreuz?

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Workshops stellen sich vor

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Einige der vielen Helferinnen und Helfer

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Collage basteln

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Lampen basteln

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Comic zeichnen

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Abschluß-Gottesdienst in der Kirche

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Kinder stellen ihre Bastelarbeiten vor

 

Wenn das Gemeindehaus sprechen könnte, so würde es uns erzählen:
„Am 12. Oktober fühlte ich mich an alte Zeiten erinnert, als ich noch Schulhaus war: Betriebsamkeit in allen Räumen, Kinder die konzentriert arbeiten, aber auch lachen, spielen, Spaß haben.“
Am 12. Oktober fand in Ober-Beerbach der Dekanats-Kinder-Kirchentag statt. Rund 100 Kinder aus 34 Gemeinden mit 35 Betreuern waren bei uns zu Gast, von Birkenau im Süden des Dekanates bis nach Ober-Beerbach, wir sind das „Nordlicht“.
Das Thema des Kinder-Kirchen-Tages war: Gott, du bist wie…
Eine Frage, die auch für Erwachsene interessant ist, um so interessanter, was die Kinder daraus machen.
Wie es sich für einen Kirchentag gehört, begann und endete der Dekanats-Kinder-Kirchentag mit einem Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Direkt nach dem Gottesdienst Begann der Kinder-Kirchentag mit einem Theaterspiel, das seinerseits einen interessanten Beginn hatte:
Ein Junge namens Nathan vermisst mit einem Zollstock die Kirche. Nanu? Die Renovierung der Kirche ist doch gerade mal neun Monate her. Und schon was kaputt?
Nein, alles OK.
Nathan ist auf der Suche nach Gott.
Mit wissenschaftlichen Methoden! Die Kirche wird vermessen, das Altarkreuz mit einer Lupe genauestens untersucht.
Zwei Mädchen, Lydia und Emma halten diese Methode für nicht zielführend. Wäre Gott mess- und sichtbar, wäre die Pfarrerin ihm bestimmt schon begegnet. Lydia ist der Ansicht, Gott läßt sich nur erspüren. Und Emma hat die gute Idee, doch einmal in der Bibel nachzuschlagen. Wenn man wissen will, wie Gott ist, dann findet sich doch da sicher ein Hinweis.
Gleich im ersten Buch der Bibel, „Genesis“, lesen sie, daß Gott dem Menschen den „Odem“ einblies.
Die drei fragen sich: „Was ist das, Odem?“
Ein Clown (der von Sabine Lorenz aus Viernheim gespielt wurde) löst das Rätsel: Odem ist wie anhauchen, Atem. Ein Atem, der frei macht. Mit dem Clown zieht die ganze Gottesdienst-Gemeinde durch Ober-Beerbach, und bekommt weitere Hinweise wie Gott ist: Er ist wie ein Weg, wie ein festes Fundament, er ist Kraft, er ist Vertrauen, wie eine Quelle, wie ein Hirte, wie ein wärmendes Feuer, und die Liste ist total unvollständig!
Nun sind die Kinder dran: In Workshops wurde dieses Thema vertieft. Gott kann wie ein Leuchtturm oder eine Lampe im Dunkeln sein, wie ein Stuhl, der einem eine Pause verschafft, oder auch wie etwas gutes zu Essen.

Die Workshops fanden im Gemeindehaus sowie im angrenzenden Bürgerhaus statt.
Der Dekanats-Kinder-Kirchentag findet alle 2 Jahre statt, jeweils in einer anderen Gemeinde. Ein Vorbereitungs-Team um die frühere Referentin für Kindergottesdienst Beate Schuhmacher-Ries hat ihn rund ein Jahr lang vorbereitet.
Proptsteikantor Konja Voll aus Bensheim, Gemeindepädagogin Frauke Manske aus Jugenheim, Dekanatsjugendpfarrer Markus Eichler aus Birkenau und Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret bildeten die eigens für den Dekanats-Kinder-Kirchentag gegründete Band. Und hinter den Kulissen sorgten viele fleissige Hände aus unserer Gemeinde für einen reibungslosen Ablauf. Auch so ist Gott: Gastfreundlich.

April 2014 Jesus – wer bist Du? Jesus antwortet mit zwei Beispielen.

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Fußwaschung in echt

Im April fragten wir, wer Jesus eigentlich ist. Er ist irgendwie göttlich und wir feiern an Ostern Auferstehung. Und Jesus ist irgendwie menschlich, was wir an Gründonnerstag und Karfreitag sehen können. Jesus zeigt seinen Freunden, den Jüngern, wie er ist und was wir daraus lernen können.
Jesus ist wie ein Weizenkorn.
Weizenkörner sind wichtig, denkt nur an das Brot und Kuchen backen. Viele Körner werden gesät, damit wieder neuer Weizen wächst. Und was passiert mit dem gepflanzten Weizenkorn? Wenn man die Weizenpflanze aus der Erde zieht, sieht man, dass das alte Korn ganz dunkel und verschrumpelt ist.
Damit die jungen Pflanzen wachsen und später selbst neue Körner hervorbringen können, hat das alte Korn seine Energie und Lebenskraft an die keimende Pflanze abgegeben. Es hat sich selbst hingegeben und „aufgeopfert“, damit neues Leben entsteht. So gibt sich Jesus auch hin, damit wir Kraft bekommen und neu auf Altes antworten können.
Wie wollten das beobachten und haben Weizenkörner in Blumentöpfen gesät. Später haben die Kinder ihre Töpfe mit dem grünen Weizen gezeigt.
Jesus ist wie ein Diener.

Eines der letzten Dinge, die Jesus tat war, mit seinen Freunden zu Essen. Auch hier steckt ein Zeichen drinn. Jesus wollte seinen Freunden damit zeigen, dass er wie Brot und Wein oder Saft für uns ist. So wie Brot und Saft müde Kinder wieder munter macht, will er auch für uns sein, neue Kraft geben.
Und noch ein weiters Beispiel gab Jesus seinen Freunden. Er wusch ihnen die Füße. Das ist zu Jesu Zeiten eine Arbeit der Diener und Sklaven gewesen. So wie Jesus für uns da ist, sollen wir es untereinander auch halten, für einander da sein, und uns nicht zu schade sein, auch einander die Füße zu waschen. Und so bekam jedes Kind auch von Bernd noch die Füße gewaschen und schön abgedtrocknet.
Da Ostern vor der Tür steht, wollten wir den Kindergottesdienst nicht zu Ende gehen lassen ohne Osterei-Suchen. Und sie wurden auch alle gefunden.

März 2014: Weltgebetstag für Kinder: Ägypten.

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Frisch gewickelt – KiGo-Mumie

Im März ist immer Weltgebetstag. Wie schon in den Vorjahren, haben wir auch dieses mal Weltgebetstag gefeiert.
Weltgebetstagsland ist Ägypten. Ein Land mit einer uralten Kultur. Ägypten besteht zum grössten Teil aus Wüste. Nur ein paar Kilometer links und rechts vom Nil, dem längsten Fluss Afrikas, ist Leben möglich. Nur dort gibt es Wasser, das man vom Nil „abzweigt“, so dass dort etwas wachsen kann. Dank künstlicher Bewässerung sind mehrere Ernten im Jahr möglich.
Der Nil ist die Lebensader Ägyptens, nicht nur was das Wasser angeht. Der Warentransport läuft ebenfalls über den Nil. Eine andere Wasserstrasse ist der Suez-Kanal. Der am meisten benutzte Kanal weltweit!
Ägypten ist heute ein mehrheitlich muslimisch geprägtes Land. Etwa 10% der Bevölkerung sind jedoch Christen. Christen gab es schon sehr früh in Ägypten, und das Katharinen-Kloster auf dem Sinai am Berg Horeb gibt es schon seit dem Jahr 360, also schon sehr lange, bevor es den Islam gab!
Auch Jesus war in Ägypten! In unserem Weihnachts-Musical haben wir erfahren, dass König Herodes Jesus als Baby umbringen wollte. Ein Engel warnte aber seine Eltern, und so floh die ganze Familie aus Israel, und ging für ein paar Jahre nach Ägypten. Eine Tatsache, auf die die Kopten (so heissen die Christen in Ägypten) sehr stolz sind.
Ägypten ist auch das Land der Pharaonen und Mumien. Zum Schluß wurde noch ein Pharao mit Toilettenpapier in eine Mumie verwandelt: Auf dem Bild „Bernd I“ aus der 1. Dynastie des ganz neuen Reiches. Aber oh schreck! Die Mumie wurde plötzlich lebendig und versuchte die Kinder zu fangen.

Weihnachten 2013 Die drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem.

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König Herodes hält Hof

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Die Sterndeuter halten Ausschau nach dem Weihnachtsstern

Im Krippenspiel, das wir am Heiligen Abend 2013 aufführten spielten die drei Weisen aus dem Morgenland die Hauptrolle.
Schon seit Generationen hielten die Astronomen in Babylon ausschau nach einem ganz besonderen Stern. Dessen Erscheinen war von Daniel angekündigt worden, und so standen die Wissenschaftler jeden Abend am Fernrohr.
So langsam hatten sie keine Geduld mehr, schon so lange warteten sie auf den Stern, der einen neuen König in Israel ankündigen sollte. Aber dann, gerade als sie Gott darum baten, ihnen ganz schnell Geduld zu geben, da ging er auf, der Stern nach dem sie so lange gesucht hatten
Ruckzuck packten sie ihre Sachen, und machten sich auf den Weg. Ein König ist in der Hauptstadt zu finden. Logisch, wie Wissenschaftler arbeiten, begaben sie sich in die Hauptstadt zum Hof von König Herodes. Der wurde wusste zunächst nicht, um was es geht, und musste sich von seinen Beratern erst einmal sagen lassen, dass in Micha, 5,1 geschrieben steht, dass der Fürst, der sich um das Volk wirklich kümmern wird (es „weiden“, das heisst es so umsorgen wie ein Hirte sich um seine Schaafe kümmert) in Bethlehem geboren wird.
Herodes, ganz Machtmensch der seine Macht behalten wollte schickte die drei Weisen nach Bethlehem, mit dem Auftrag ihm Nachricht zu geben, wenn der neue König gefunden wäre. Offizell, damit auch er kommen und ihn anbeten kann. Insgeheim, um ihn möglichst bald zu ermorden.
Die drei Weisen folgten dem Rat des Herodes, und ihrem Stern, und landeten vor einem Stall, vor dem schon Kinder stehen und sehr fröhlich aussehen. Vor dem Jesuskind legen sie ihre kostbaren Geschenke nieder: Gold, Weihrauch und Myrrhe, und alle zusammen beteten sie es an.
Die Proben haben uns viel Spaß gemacht, und Menschen in der Kirche, haben lange geklatscht.